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TRIO CHAROLCA | ||||
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| Der Reiz der ungewöhnlichen Besetzung Flöte-Viola-Harfe besteht in dem ungewöhnlichen Reichtum an Klangfarben, der durch die Verschiedenheit der einzelnen Instrumente und deren Verschmelzung entsteht. Die Kombination eines Blas-, Zupf- und Streichinstruments klang für die Ohren der Jahrhundertwende noch sehr ungewöhnlich. Es ist zweifellos dem Impressionismus und besonders dem Komponisten Claude Debussy zu verdanken, dass in der Folge zahlreiche Kompositionen für diese Kammermusik-Formation entstanden. Heute kann sie als eine klassische Besetzung des 20. Jahrhunderts gelten. Fasziniert von den klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung gründeten die drei jungen Musiker Charlotte Balzereit (Harfe), Anne-Cathérine Heinzmann (Flöte) und Roland Glassl (Viola) 2005 das "Trio Charolca". Im Laufe der Zeit haben sie ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, das Originalkompositionen, Bearbeitungen geeigneter älterer Werke sowie zeitgenössische Stücke umfasst. Anne-Cathérine Heinzmann ist auf zahlreichen Konzertpodien und internationalen Festivals zu Gast und zählt seit einigen Jahren zu den renommiertesten deutschen Flötistinnen ihrer Generation. Roland Glassl ging zum Violinstudium zunächst nach München zu Ana Chumachenco, nahm aber zusätzlich auch Viola-Unterricht bei Roland Metzger. Nach dem Diplom "mit Auszeichnung" wechselte er mit Hilfe eines Stipendiums des DAAD in die USA an die Indiana University in Bloomington. Dort studierte er bei Atar Arad, dessen Assistent er bald wurde. Aus der Vielzahl seiner Preisgewinne ragt sein 1. Preis beim "Lionel Tertis International Viola Competition" in England heraus - als erster Deutscher überhaupt. Zusätzlich wurde ihm dort auch der "Peter Schidlof Prize" für den Finalisten mit dem schönsten Ton verliehen. Roland Glassl spielte bei führenden Festivals, wie dem "Ravinia Festival" in Chicago und dem "Open Chamber Music Festival" in Prussia Cove/England. Er gab auch schon sein Solodebüt in der Londoner Wigmore Hall und spielte mit Künstlern wie Leon Fleischer, Miriam Fried, Michael Tree, Hariolf Schlichtig u.a. zusammen. Nach Abschluß des Studiums mit dem 'Artist Diploma' entschloss sich Roland Glassl 1999, zurück nach Deutschland zu kommen, um dort sowohl solistisch als auch kammermusikalisch aktiv zu sein, vor allem im Streichquartett. Mit dem renommierten Mandelring Quartett konzertiert er weltweit und spielt regelmäßig CDs ein. Seit Herbst 2004 hat er zudem - in Nachfolge von Tabea Zimmermann - an der Musikhochschule Frankfurt a. M. eine Professor für Viola inne. Charlotte Balzereit, die ihren ersten Harfenunterricht bereits mit sieben Jahren erhielt, studierte von 1996 bis 1999 in München bei Helga Storck und danach in Paris bei Isabelle Moretti. Unter den nationalen und internationalen Wettbewerbserfolgen finden sich zahlreiche 1. Preise: Lyon (1991), Lily-Laskin-Wettbewerb Paris (1993), Bundeswettbewerb Jugend musiziert (1993-95), Franz-Josef-Reinl-Wettbewerb Wien (1996), Wettbewerb der deutschen Hochschulen (2000). Sie war Stipendiatin der Menuhin Stiftung, der Villa Musica und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Als Solistin trat Charlotte Balzereit bei renommierten bundesdeutschen Festivals auf: Schleswig-Holstein, Rheingau, Mecklenburg, Ludwigsburg u.a. Sie spielte u.a. mit der Capella Istropolitana, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der Norddeutschen Philharmonie. Im Rahmen der Konzertreihe 'Rising Stars' trat sie u.a. in New York, Athen, Birmingham, Brüssel Amsterdam, Stockholm, Köln und Wien auf. Rundfunkaufnahmen beim BR, der Deutschen Welle und dem NDR, sowie CD-Einspielungen für die Label Bavaria, Genuin Musikproduktion und Arte Nova. Seit 2001 ist sie Soloharfenistin der berühmten Wiener Philharmoniker. |
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